Über uns

Der Verein „Queer Rainbow Family“ stellt sich vor

Wer sind wir?

Wir haben uns einen Ort gewünscht, an dem man vorurteilsfrei und sicher aufeinander zugehen und miteinander kommunizieren kann. Sucht man auf Facebook nach LGBTIA+ Gruppen, gibt es häufig nur spezifische Lesben-, Schwulen-, Trans-, oder datingbezogene Gruppen. Die Gründerin Tina Scherwitzl wollte gerne jeden „einzelnen Buchstaben“ der LGBTIA+ Szene berücksichtigen und hat sich ganz bewusst für das Wort „Family“ in der Gruppenbezeichnung entschieden.

Ellen Rutz hat unser Logo selbst entworfen, es soll Zusammenhalt symbolisieren. Jede Hand trägt die Farbe einer LGBTIA+ Flagge, denn wir sind eine Familie. Eine helfende Hand für jede Seele.

Mit einem starken Moderator*innen-Team, welches Tag und Nacht arbeitet, um den Safeplace beizubehalten, hat die Gruppe mittlerweile über 7.500 Mitglieder (Stand Juni 2021) und wurde schon in Szenemagazinen ( wie beispielsweise Schwulissimo, XTRA!, Männer*, Weird Bielefeld, Stadtmagazin für Hamburg und GLEICHLAUT ) für die tolle Arbeit gelobt.
Im Mai 2021 sind wir Gewinner des MUT-Awards (eine großartige Auszeichnung für ehrenamtlich tätige Menschen) und unglaublich stolz darauf.
Durch die Erfahrung mit unseren Gruppenmitgliedern haben wir erkannt, dass es nicht reicht „nur“ eine Facebook Gruppe zu betreiben und haben es uns zur Aufgabe gemacht auch außerhalb der sozialen Medien einen Safeplace aufzubauen.

Aus diesem Grund sind wir seit Dezember 2020 ein eingetragener Verein zur Förderung von LGBTIA+ Themen.

Was machen wir?

Unser Schlüsselwort ist der „Safeplace“. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen der LGBTIA+ Szene eben diesen zu bieten. Jeder Mensch der LGBTIA+ Szene kann sich jederzeit an uns wenden. Egal ob dieser Mensch nur ein gutes Gespräch, einen Kontakt zu einer Hilfestelle benötigt oder eine Frage hat. Wir sind für jede Nachricht jederzeit erreichbar. Außerdem organisieren wir diskriminierungsfreie Treffen, bei denen sich alle Menschen, egal welchen Geschlechts, Alters, Sexualität, Religion oder Herkunft wohlfühlen.

Wir wollen Begegnungen schaffen, in denen sich unsere wertvollen Mitglieder untereinander austauschen können und gemeinsam an Projekten für mehr Sichtbarkeit, Toleranz und gegen Diskriminierung arbeiten.


Als Verein können wir uns weitaus besser für jedes unserer Familienmitglieder einsetzen und haben eine viel größere Aussagekraft als eine Facebookgruppe. Wir sehen unseren Sinn darin, die queere Szene zu unterstützen und gleichzeitig zu stärken – egal bei welchem Anliegen.

Was ist unser Ziel?

Unsere Hauptziele sind:

  • mehr Sichtbarkeit der LGBTIA+ Personen schaffen
  • Eine virtuelle Familie oder auch einen „Safeplace“ bieten, wo jede*r einen Rückzugsort hat
  • bessere Integration in die Gesellschaft bzw. das Wiederaufnehmen in die normale Gesellschaft
  • politische und wissenschaftliche Aufklärung
  • Begegnungen schaffen
  • Fürsorge für unsere Mitglieder
  • Patenschaften untereinander
  • Politisches Einsetzen für beispielsweise Themen wie Gleichgeschlechtliche Ehe und Kinderwunsch

  • Projekte wie Auftreten auf dem CSD mit einem Wagen vor Ort
  • Queer Rainbow Family – Festivals
  • Aufklärung in Schulen
  • Unsere Liste mit von unseren Mitgliedern zertifizierten Adressen von Ärzten, Therapeuten, Selbsthilfegruppen, Seelsorge, Kliniken uvm.
  • Gründung kleiner Selbsthilfegruppen in verschiedenen Orten, ggfs. auch Online Gruppen über Zoom

  • Wir wollen unseren Mitgliedern Sicherheit geben. Gerade junge Menschen oder solche, die gerade zu sich selbst finden, haben viele Fragen, brauchen eine helfende Hand oder eine*n Gesprächspartner*in. Wir wollen allen Menschen diese Hand reichen und unser Gehör schenken
  • Kooperationen mit Beratungsstellen sowie Anlaufstellen
  • Präsenz sowieso Aufklärung auf Social Media und themenbezogene Festivals
  • Hilfe und Solidarität für LGBTIA+ Personen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, benachteiligt oder ausgeschlossen werden
  • Gesellschaftliche Diskriminierungen der LGBTIA+ Szene beseitigen

Auch im 21. Jahrhundert werden wir teilweise noch immer als nicht normal betrachtet. Doch wir sind normal und ein wertvoller Teil der Gesellschaft. Und das wird unser Verein immer wieder deutlich machen, bis wir das normalste der Welt ausleben dürfen: die Liebe!